ÜBER MICH

Weil Marie S. Laplace ein Pseudonym ist, gibt es zwei Möglichkeiten eine Biographie zu verfassen: Entweder ich denke mir einen fiktiven Lebenslauf aus oder ich erzähle Dir etwas über die Person hinter dem Pseudonym.

Ersteres hätte sicher seinen Reiz, denn wo und wann hat man schon mal die Gelegenheit, sich sein Leben genau so zu gestalten, wie man es sich immer erträumt hat? Allerdings hat es sich damit auch schon, dieses Leben wäre nicht mehr und nicht weniger als ein Traum. Meiner Idee nach hast Du mehr davon, wenn ich den fiktiven Charakter mit Realitätshappen füttere, denn nur so kommt man als Autorin seinen Leserinnen und Lesern näher.

Das bin ich!

Geboren und aufgewachsen bin ich in München, und dort lebe ich mit meinem Mann und meinen zwei Söhnen nach einigen Aufenthalten in anderen Städten wie Bern und Frankfurt auch wieder. Studiert habe ich Soziologie, Statistik und Ökonomik, und nun schreibe ich, einfach weil es mich ausgleicht, weil ich dabei Dinge erlebe, die in Wirklichkeit nicht geschehen können und weil ich dieses bisschen Magie im Alltag nicht mehr missen möchte. Am liebsten esse ich Nudeln und Eis (Ben & Jerry: Strawberry Cheesecake, Peanut Butter Cup und Cherry Garcia), fahre gerne in den Urlaub nach Italien und in die USA, denn mein Mann ist halber Amerikaner. Dort gibt es so wunderschöne Flecken Erde … u.a. natürlich die Smoky Mountains. Ich bin eine absolute Lerche, echter Frühaufsteher inklusive Morgenroutine (Meditation, Kaffee, Schreiben).

FAQs

Das hat eigentlich gar nichts mit Geduld zu tun. Schreiben entspannt mich, daher tue ich das seit ich Kinder habe ganz früh am Morgen, wenn alle anderen schlafen. Das ist wie Serie schauen, nur besser, weil man selbst bestimmt, wie es weitergeht und trotzdem immer wieder überrascht wird, wenn Szenen während dem Schreiben so ganz anders werden als geplant.

Schwierig, es gibt viele Tiere, die ich toll finde, Giraffen zum Beispiel oder Schimpansen. Ich liebe Tiere und bin auch seit über zehn Jahren Vegetarierin. Aber ich glaube, wenn es um mich geht, wäre ich womöglich eine Biene: Ich bin klein und fleißig und gerne mit anderen meiner Art zusammen. Außerdem stelle ich es mir sehr schön vor zu fliegen und in Blumen sitzen zu können.

Ich lese sehr viel. Ich glaube auch, dass es kaum Autoren gibt, die nicht viel lesen. Nur während des Schreibprozesses kann es schwierig sein, weil andere Bücher inspirieren und ich dann Ideen einbauen möchte, die eigentlich gar keinen PLatz mehr in der Geschichte haben.
In meinem eigenen Genre (Urban Fanatsy/Jugendbuch) bin ich gerne unterwegs, aber ich mache auch mit Freude Ausflüge in ganz andere Richtungen, momentan liebe ich Science Thriller ala Marc Elsberg und Dystopien, wie dir von Neal Schusterman und seinen Söhnen.

Puh … also, wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, sicher zehn Mal. Viele Stellen auch deutlich öfter. Es gibt Passagen in meinen Büchern, die ich beinahe auswendig kann. Die Hälfte eines Buches liegt im Papierkorb auf meinem PC.

Ein Buch von der Rohfassung bis zur Veröffentlichung macht eine Wandlung, wie die Raupe zum Schmetterling – zumindest bei mir.

Ja und nein. Ich bin Soziologin und von Berufswegen beschäftige ich mich viel mit sozialer Ungleichheit. Das heißt, alles, was ich diesbezüglich gelesen habe, hat meine Sicht auf die Welt Stück für Stück verändert. Ein Beispiel: Um Vorurteile und Stereotypen nicht meine Meinung beeinflussen zu lassen, versuche ich mir immer zu vergegenwärtigen, dass Menschen die Welt in Kategorien bzw. soziale Gruppen einteilen müssen. So lässt sich die Masse an Informationen, die uns umgibt, leichter bewältigen. Leider übertragen wir dann gerne das Verhalten einer Person auf eine ganze Gruppe, was oftmals zu feindlichen Einstellungen führt.

Man könnte sagen, das große Rahmenthema der Lichter-Trilogie, ist Denken in Gruppen und die Wichtigkeit, dieses aufzubrechen. In meinen anderen Büchern geht es aber auch häufig um Randgruppen.

Ich würde früh aufstehen und nur Dinge tun, die ich gerne mache. Mit Kaffee in der Sonne frühstücken, Tanzen, Schreiben, Lesen, mit meinen Kindern und meinem Mann zusammen sein. Das ganze am besten am Meer mit Sandstrand, meine Eltern besuchen und abends Serien schauen, aber das war‘s schon – nichts Besonderes, einfach nur ich sein.

Ich wollte unbedingt mit meinem Namen ein Tribut an jemanden leisten, den ich bewundere. S. steht für Selma und ist an Selma Lagerlöf angelehnt. Die Schwedin war die erste Frau, die den Literaturnobelpreis gewonnen hat. Nicht, dass ich solche Ambitionen hätte, nein, es geht wirklich mehr darum, wie stark diese Frau war und, dass sie ein Vorbild für mich ist. Sie hat z.B. die Abenteuer des Nils Holgersson geschrieben. Der Nachname Laplace wiederum, den habe ich ausgewählt, weil ich Statistik wirklich gerne mag, man könnte sagen, Statistik und allgemein Zahlen sind meine Leidenschaft. Das ist es auch, womit ich mich in meinem normalen Beruf beschäftige. Ein bekannter Wahrscheinlichkeitstheoretiker ist Simon Laplace und daher kommt der Nachname.

Aktuell leider nein, aber bei großer Nachfrage, nehme ich das in Angriff. Im Moment ist die einzige Möglichkeit ein signiertes Buch zu erhalten über Gewinnspiele, die ich auf Instagramm veranstalte oder auf der LBM 2023.

Rezensionsexemplare als eBooks können gerne angefragt werden. Ich freue mich dann über eine zeitnahe und ehrliche Kritik.

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